Kunst auf der Burg Drucken E-Mail

Kunst auf der Burg04. - 26.08.2012

Öffnungszeiten: Di. - So. 10-18 Uhr
Vernissage: Samstag, 04. August, 17:00 Uhr
mit Gongperfomance von Roland Krämer

Parken: Wanderparkplätze an der Burganlage und am Katharinenturm.
ÖPNV: S12, Ausstieg Haltepunkt Blankenberg
Fußweg nach Stadt Blankenberg ca. 20 Min.

Rendel Freude, Peter Grunewald, Volker Kiehn, Ralph Kleiner, Joachim Röderer, Maria Schätzmüller-Lukas, Rosemarie Stuffer und Markus Weisheit heißen die acht Bildhauer, die im Rahmen des Siegtal-Festivals erstmals „Kunst auf der Burg“ präsentieren: großformatige Plastiken, die vier Wochen lang der Burganlage ein ganz neues Gesicht geben. Künstlerischer Leiter ist Peter Grunewald, Bildhauer aus Siegburg und gebürtiger Stadt-Blankenberger. Die Werke der Künstler sind zu sehen vom 4. bis zum 26.8. immer dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr. Die Vernissage findet statt am 4.8. um 15 Uhr auf der Burganlage. Roland Krämer bietet dazu eine Gongperfomance. Die Künstler werden natürlich anwesend sein.

Alle Infos auch in diesem Flyer. (6 MB)

Die Künstler

 

  • Rendel Freude: Rendel Freude wurde 1964 im Münsterland geboren. Von 1985 bis 88 studierte sie klassische Archäologie und Kunstgeschichte in Bonn und fotografierte schon dort alles, was ihr unter die Linse kam. 1988 beendete sie den akademischen Ausflug in die Vergangenheit und machte in Köln eine Ausbildung zur Fotografin. In verschiedenen Konstellationen arbeitete sie bis 1997 angestellt, machte sich dann selbstständig als Fotografin, Grafikerin und Künstlerin. Zunächst war ihre Kunst auf die Fotografie konzentriert, 2003 begann ihre Zeit als Bildhauerin. Zunächst mit abstrakten Arbeiten aus Holz kombiniert mit Metall, später figürlich. Sie bearbeitet das Holz ausschließlich mit Kettensäge und Feuer. Ihre Werke waren seit 2006 bei zahlreichen Ausstellungen zu sehen, 2011 unter anderem bei der Gruppenausstellung „SCHNITTMENGE – HOLZ“ im Kloster Steinfeld und bei „WEIBSBILDER – Frauen „zeichnen“ Frauen“ im Ausstellungsraum Jürgen Bahr in Köln.
  • Peter Grunewald: Peter Grunewald wurde 1956 in Stadt Blankenberg geboren. Er ist der Kurator der Skukpturenausstellung und präsentiert auch selbst Werke auf der Burg. Nach einer Ausbildung zum Schreinermeister arbeitete er als Handwerker, als Berufsschullehrer und als Entwicklungshelfer in Papua Neuguinea. Er unternahm zahlreiche Reisen nach West-Afrika, in den Iran, in die USA, nach Mittelamerika, Haiti und Australien. Seine Werke waren bereits auf zahlreichen Ausstellungen  zu sehen, so unter anderem im Torhausmuseum Siegburg, im Alten Turm Niederkassel, bei der „Small Sculpture Singapur“ und der „Kleinplastikbiennale Hilden“ und unter anderem in Galerien in Köln, Hanau, Doetlingen und Grevenbroich und bei Tagen der offenen Tür in seinem Atelier in Siegburg. Seine meist ironischen und immer tiefsinnigenen, liebenswerten Skulpturen stehen unter dem Motto „Die Widrigkeiten des Lebens wie dessen Kürze, Langeweile, Gewalt, Gier, sind nur durch Humor
  • Volker Kiehn: Volker Kiehn wurde 1965 in Bonn geboren. Nach dem Abitur absolvierte er eine Steinmetz- und Steinbildhauerlehre, seit 1993 arbeitet er als freischaffender Bildhauer, seit 2000 mit Ateliers in Köln und Magdeburg, seit 2006 ausschließlich in Magdeburg. 2005 gründete er der „dieHO / HünstlerOrganisation“, die seit 2007 jährliche den „dieHO-Kunstpreis“ für junge Talente im Bereich der bildenden Kunst aus Sachsen-Anhalt vergibt. Seine Werke waren bei zahlreichen Ausstellungen in ganz Deutschland und im europäischen Umland zu sehen, außerdem übernimmt er fast jährlich Kunstaufträge im öffentlichen Raum, so 2011 das „Sinnbild für Wolfen-Nord“ in Bitterfeld-Wolfen oder 2008 die Edelstahlplastik „Der Magdeburger“ am Hauptbahnhof Magdeburg.
  • Ralph Kleiner: Der Maler und Bildhauer Ralph Kleiner wurde 1963 in Freiburg geboren und studierte dort von 1986 bis 1988 Kunst an der Freien Akademie für Bildende Künste, ab 1988 bis 1994 an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Michael Buthe, bei dem er 1994 Meisterschüler war. Seit 2008 ist Kleiner Dozent an verschieden Kunst-Schulen. 1994 erhielt er den Kunstpreis der Stadt Euskirchen, 1998 den Kulturpreis des Kreises Euskirchen.
  • Joachim Röderer: Joachim Röderer, geboren 1960 in Tuttlingen/Baden. Von 1981 bis 1989 studierte er in Köln, von 1984 bis 1985 war er mit einem Stipendium des DAAD für ein Auslandsstudium am Art Department of the University of Wisconsin, Madison, USA, wobei er Studien in Sculptural Metal Design bei Fred Meister und Paulette Werger absolvierte. 1990 erhielt er von der Akademie Düsseldorf die Künstleranerkennung und arbeitet als Freischaffender Künstler in Magdeburg und Köln. Schwerpunkte seiner künstlerischen Tätigkeit sind Stahlobjekte, Kinetische Objekte, Multimediaobjekte, Videoarbeiten und Schneidearbeiten aus Stahlblech. Dioe Arbeiten waren bei dutzenden Einzel- und Gruppenausstellungen zu sehen. 1996 erhielt er den Kunstpreis der Kunstplätze Bergisch Gladbach und den Videokurzfilmpreis “Goldene Lotte” in Köln, 2002 den Kunstpreis der Sparkasse Bayreuth. Seine Werke wurden außerdem von zahlreichen öffentlichen Institutionen gekauft, so den Städten Geldern, Greetsiel, Rees und Pulheim, dem Technik und Industriemuseum NRW, Alte Dombach, Bergisch Gladbach, dem Technologiepark Duisburg Rheinhausen und dem Leibnitz Institut für Neurobiolgie, Magdeburg.
  • Maria Schätzmüller-Lukas: Maria Schätzmüller-Lukas, geboren 1951 in Kürten, erhielt von 1970 bis 1972 eine Ausbildung als Kunstglaserin bei F.H. Lauten und sowohl 1974 wie 1976 Preise beim Landeswettbewerb NRW „Junges Handwerk“. Von 1984 bis 1991 studierte sie Freie Bildhauerei bei Prof. Berger an der Fachhochschule Köln, bei dem sie 1991 Meisterschülerin war. 1987 erhielt sie dem Kulturpreis des Rheinisch-Bergischen Kreises, 2000 das Stipendium „Förderpreis Odenthal“ und 2008 eine Goldmedaille für Skulpturen bei der „Joinville Art Expo“ in Frankreich.
  • Rosemarie Stuffer: Rosemarie Stuffer wurde 1941 in Berlin geboren und besuchte von 1961 bis 1963 die Ingenieurschule Mannheim. Von 1980 bis 2000 war sie Stadtplanerin in Bergisch Gladbach. 1976 bis 1979 absolvierte sie ein unabhängiges Kunststudium, ab 1979 bis 1993 nahm sie Lehraufträge in der Erwachsenenbildung wahr. Seit 1986 nahm sie an zahlreichen Ausstellungen, Wettbewerben und Symposien teil und erhielt mehrere Preise für ihre Arbeiten. So war sie 2011 Finalistin beim Kunstförderpreis der Stadt Overath, 2000 beim Kunstpreis des Rhein-Sieg-Kreises und erhielt 2007 den Ersten Preis für „Spiel der Kräfte, eins“ der Villa Zanders, Bergisch Gladbach, 2002 den Ersten Preis der Biennale Kleinplastik Hilden. 2006 war sie nominiert für den Saarpfälzischen Kunstpreis, 2004 für den Basel-Kunstpreis Wesseling. 2010 nahm sie am 1. Künstlersymposium am Stiflisdals-See, Island, teil.
  • Markus Weisheit: Markus Weisheit, geboren 1966 in Plettenberg, Westfalen, ist gelernter Steinmetz und nach einer Fortbildung bei Pieter Boudens, Brügge, und dem Besuch der Meisterschule Steinmetzmeister. Seit 1998 arbeitet er als selbständiger Steinmetz und Bildhauer in Siegburg und hat seine Arbeiten bei verschiedenen Ausstellungen und Wettbewerben gezeigt.

 

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