DSL-Ausbau: Baumaßnahmen haben begonnen Drucken E-Mail
DSL-Ausbau: Baumaßnahmen haben begonnen

384 Kilobit pro Sekunde – eine höhere Internet-Geschwindigkeit ist zurzeit in Stadt Blankenberg nicht drin. In Bülgenauel ist das World Wide Web sogar unerreichbar. Im Sommer 2010 wird sich das ändern: 6 bis 16 Megabit pro Sekunde (MBit/s) stehen dann in beiden Hennefer Ortsteilen zur Verfügung.

Möglich wird das mit der Verbesserung der DSL-Infrastruktur durch die Deutsche Telekom, die dieser Tage damit begonnen hat, Rohre für ein leistungsstarkes Glasfaserkabel zwischen Süchterscheid und Bülgenauel zu verlegen. Bürgermeister Klaus Pipke, Wilfried Haas, Leiter Planung, Projektierung und Baubegleitung bei der Telekom in Bonn, und Walter Keuenhof, Vorsitzender des Heimat- und Verkehrsvereins Stadt Blankenberg, begutachteten kurz nach Baubeginn die Arbeiten vor Ort. Die Baumaßnahme ist das erste ganz konkrete Resultat des Kooperationsvertrages zur Verbesserung der DSL-Versorgung in Hennef, den Bürgermeister Klaus Pipke und Thomas Berlemann, Bereichsvorstand Sales and Service Deutsche Telekom, im Juli unterzeichnet hatten. Folgende weitere Ortsteile sind ebenfalls Teil des Ausbauprojektes: Bröl, Söven, Rott, Dambroich, Wippenhohn, Hommerich, Lichtenberg, Adscheid, Röttgen, Schächer, Lauthausen, Altenbödingen, Driesch, Bödingen, Kningelthal, Oberauel, Auel, Berg, Halberg, Niederhalberg und Oberhalberg. Alle diese Ausbaustrecken befinden sich in der fortgeschrittenen Planungsphase. Mit einem Baubeginn ist Anfang 2010 zu rechnen. Die Stadt unterstützt den DSL-Ausbau der Telekom: bei geplanten Tiefbauarbeiten der Stadt in Hennef-Rott kann die Telekom kostenlos ihr Kabelrohr für die Glasfasern einbringen. Durch die eingesparten Kosten wird der DSL-Ausbau damit für sie wirtschaftlich möglich.

Minimale Straßenbauarbeiten: Bohrer verlegt Kabel

Zwischen Süchterscheid und Bülgenauel werden nun parallel zur Straße in rund einem Meter Tiefe mit einem Bohrer Rohre für Gasfaserkabel ins Erdreich eingezogen. Der Vorteil: Es muss kein durchgehender Graben angelegt werden, lediglich alle maximal 300 Meter muss eine Grube angelegt werden, um das Kabel durchzuziehen und dem Bohrer einen neuen Vortrieb zu geben.